
...in der Verbandsversammlung am 12. Mai 1999 in Landshut befaßte sich u. a. mit der Fortschreibung des Regionalplans. Er wies darauf hin, dass die Sechste Änderung mit der klassischen Aufgabe der Steuerung des landschaftsverträglichen Abbaues der Bodenschätze Kies und Sand in dieser Veranstaltung verabschiedet werden soll. Parallel dazu habe der Verband mit der Siebten Änderung eine Verschlankung und Straffung des Regionalplans auf den Weg gebracht, dessen Teilabschnitte dann Zug um Zug in übersichtlicher Form in die neue Loseblattsammlung eingeordnet werden können.
Weiter ging Oberbürgermeister Josef Deimer auf die Sonderfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms Bayern (LEP) ein, mit der u. a. die A 94 und B 15 neu als wichtige Infrastruktureinrichtungen landesplanerisch festgeschrieben werden sollen. Beide Fernstraßen haben nach Deimers Worten für die Region Landshut hohe Bedeutung und für keine von beiden gebe es eine ernst zu nehmende Alternative. Ausdrücklich forderte der Vorsitzende die Verwirklichung der B 15 neu auch südlich von Landshut auf der vom Bundesverkehrswegeplan vorgesehenen Linie in Richtung Rosenheim.
Für die reguläre Gesamtfortschreibung des LEP seien neue Überlegungen erforderlich. Es müsse neben den beiden Kategorien "Verdichteter Raum" und "Ländlicher Raum" eine weitere Klassifizierung gefunden werden. Es könne nicht richtig sein, wenn ganz Niederbayern einschließlich der Oberzentren als "Ländlicher Raum" eingestuft werde. Auf keinen Fall dürfe es im neuen LEP eine "Inflation der zentralen Orte" geben. "Sonst wird sich die Zersiedelung der Landschaft in eklatanter Weise verstärken", sagte Oberbürgermeister Josef Deimer wörtlich.
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last update 29-September-2007